Task of the day: die Stuhlprobe

Anfang des Jahres habe Post von den Krankenkasse bekommen, darin war eine Übersicht mit Vorsorgeuntersuchungen, die man mit 50 machen soll. Also habe ich beim Arzt einen Termin vereinbart und diese Woche war es so weit. Als erstes wurde ein EKG gemacht, dann Blut abgenommen und zum Abschluss stand noch eine Urinprobe auf dem Programm und als Hausaufgabe gab es ein Stuhlprobe. Ich habe mich ordentlich auf die Stuhlprobe vorbereitet, am Vortag zweimal scharf gegessen, einen Blocker in den Kalender gesetzt, damit ich die Stuhlprobe am Stichtag auch gleich abgeben.

Im Paket war so ein Teil dabei, das man auf die Klobrille kleben kann, da kann man dann drauf kacken und die Probe nehmen, das war mir aber zu umständlich und ich hatte auch etwas Bedenken, dass der Papierklumpen dann das Abflussrohr verstopfen könnte, deshalb habe ich mit mehreren Lagen Klopapier gearbeitet. Der Plan ist aufgegangen, ein guter Kaffee als Trigger und keine 20 Minuten später war die Probe schon beim Arzt. Stuhlprobe kann ich!

Heckspoiler im MUZ-Club

Momentan geht es konzerttechnisch ganz schön ab! Der Herr Herbst gibt einen Tipp und spricht von absolutern Underground, der Herr Abgeordnete in spe beschreibt die Band mit Die Typen sehen aus als könnten die sich ned entscheiden ob sie gerne Clanmitglieder oder doch eher Burschenschafter auf Brautschau sein möchten. Ich gebe zu Heckspoiler machen es einem nicht einfach, haben den MUZ Club am Mittwoch aber ziemlich voll bekommen und ein spitzen Konzert abgeliefert. Als Metalpunk wird die Musik auf der Seite vom MUZ-Club beschrieben, das trifft es ganz gut. Ein Schlagzeug, ein Bass und österreichisches Geschrei, eine super Mischung.

Wohnblock in Blockbauweise

#DasTann – Vorne, an der Von-der-Tann-Straße, auf dem alten Siemens-Gelände, entsteht gerade das neue Quartier „Das Tann“. Ich fotografiere die Baustelle regelmäßig seit den spektakulären Abrissarbeiten der Brücke, über den Abriss des Siemens-Gebäude und jetzt auch den Wiederaufbau. Das Tann wird unsere Gegend ziemlich verändern, weil in den 350 Wohnung bestimmt bald ganz viele Leute wohnen, die nicht nur zusätzlich im Park sind, sondern auch die restliche Infrastruktur mit benutzen werden.

Aber zurück zum aktuellen Bild, der Wohnblock wird tatsächlich aus einzelnen „Wohnblöcken“ zusammen gesetzt. Das Fundament wird herkömmlich gebaut, dann wird ein Gerüst aufgestellt und in das Gerüstskelett hebt ein Kran die Wohnblöcke auf das Fundament. Stück für Stück, Tag für Tag, das geht sau schnell! Wow! Hier noch ein paar Links:

Typische Zonenrandgebietseinsparmaßnahme im internationalen Umfeld

Unsere grundsätzlich harmonische Beziehung wird gerade auf eine harte Probe gestellt. Dreh- und Angelpunkt dieser Prüfung sind Pizzabrötchen und da die Frage ob man für die Pizzafüllung Brötcheninneres raus nimmt oder die Füllung direkt aufträgt. Die Chefin ist da etwas uneinsichtig und möchte die Brötchen nur aufschneiden und die Pizzafüllung drauf klatschen, fertig.

Ich bin da etwas detailverliebter und kratze was vom Brötcheninneren raus, damit mehr von der Pizzafüllung rein geht – Qualität ist ja bekanntlich Perfektion im Detail. Sie sagt, dass sie das zuhause nie so gemacht haben. Ich sage dass das damals eine andere Zeit und eine typische Zonenrandgebietseinsparmaßnahme war und möchte, dass sie etwas mehr im hier und jetzt und mit allen Annehmlichkeiten lebt. Schwierig. Ganz schwierig.

Nextcloud Office Update

Momentan versuche ich meine IT auf Vordermann zu bringen. In den letzten Wochen war die Heimautomatisierung im Fokus, jetzt habe ich mich um die Nextcloud gekümmert, oder viel mehr um das Nextcloud Office. Vor einem Jahr habe ich eine eigene Instanz aufgesetzt und mit meiner Hetzner Nextcloud verbunden, da war es an der Zeit ein Update zu machen. Erstaunlicherweise ging das einfacher als gedacht:

Das war es schon. Keine Änderungen in Nextcloud, kein Neustart, nix. Hat einfach so funktioniert. Die Themen rund um die die Datenhoheit und die Unabhängigkeit von amerikanischen Firmen boostet Nextcloud und alle verwanden Themen, da geht gerade ganz schön was! Hier gibt es eine Zusammenfassung von den Neuerungen rund um Nextcloud.

Ich muss and dieser Stelle echt nochmal auf das spitzen Angebot von Hetzner hinweisen, das läuft bei mir seit Anfang an ohne Probleme! Und mittlerweile hat sogar die Telekom eine Nextcloud als MagenatCLOUD im Angebot. Interessant ist vor allem für Bestandskunden, dass es eine Version mit 15 GB Speicher, aber ohne Office-Funktion, gratis gibt:

OpenCCU in Docker mit ioBroker

Was mich in den letzten Tagen arg beschäftigt hat, das war die Integration von OpenCCU in meine docker compose Umgebung. Mit dem initialen Befehl auf der Kommandozeile hat alles funktioniert, man konnte neue Geräte mit dem HW-LAN-Gateway (das ist der Homematic-LAN Adapter) anmelden und auch das Schloss an der Haustüre ansteuern. Hat man das gleiche Setup mit docker compose gestartet, ging das nicht mehr. Jetzt im Nachhinein ist der Fehler klar, aber man muss halt draufkommen:

    openccu:
        restart: always
        image: ghcr.io/openccu/openccu:latest
        privileged: true
        volumes:
            - ccu_data:/usr/local:rw
            - /lib/modules:/lib/modules:ro
            - /run/udev/control:/run/udev/control
        networks:
         smartmacvlan:
          ipv4_address: 192.168.178.12
Code-Sprache: Dockerfile (dockerfile)

Es ist die Zeile „privileged: true“, die hatte ich einfach vergessen. Wäre natürlich auch hier in der Beschreibung gestanden, habe ich aber einfach übersehen. Oh Mann! Jetzt, läuft aber alles wie geschmiert. Wobei ich nach all dem Hin und Her mit OpenCCU und der Integration in ioBroker aber sagen muss, dass die Homematic Integration via FHEM in ioBroker viel eleganter war.

Redemption Brothers im Gostnerhoftheater

Die Redemption Brothers findet man, wo sich Lou Reed und Lee Hazlewood die Kneipentüre in die Hand geben. Am Samstag war das in der Theaterkneipe Loft vom Gostnerhoftheater der Fall. Ein super Abend war das. Wow! Die Band hat alles gegeben und wir als Zuhörer auch. Da kann sich keiner beschweren.

Ich muss an dieser Stelle über ein Dilemma sprechen. Wenn als Kerl mit Familie und Verpflichtungen und so weiter „Ausgang“ bekommt, gibt es zwei Alternativen wie man den Abend lebt:

  1. Du gibst alles weil du vernunftvoll mit deinem Freiraum umgehst und ihn best möglichst ausnutzt.
  2. Oder sagst du irgendwann: Es reicht, ich gehe heim!

Ich bin hin- und hergerissen. Was ist da jetzt vernünftiger? Muss ich schon die ganz Zeit drüber nachdenken. Vernunft ist nicht so ganz mein Spezialgebiet.

Gluecifer – Same Drug New High

Same Drug New High – Same Locatian, same Spaß. Ich kann mich noch ganz genau ans letzte Konzert, vor etwas mehr als einem Jahr erinnern, das war eines meiner Konzert-Highlights und deshalb hatte ich dieses Mal bedenken, ob es wieder so gut werden wird. Wurde es! Wir haben am Setup relativ wenig verändert, selbe Unterkunft, selbes Rahmenprogramm, das hat alles gepasst.

Die Vorband war The Good The Bad And The Zugly und sie machen das was Turbonegro gemacht haben, als Hank noch der Sänger war, sie rocken was das Zeug hält und machen aber dazu noch eine spitzen Show, Wahnsinn! Danach kamen Gluecifer und haben nochmal eins drauf gesetzt, spitze! Was extrem cool war ist, dass wir auch noch eine Menge Bekannte getroffen haben, als Sahnehäubchen quasi. Diese Woche müssen die Blessuren schnell verheilen, denn es gibt viel zu tun.

[Update] Eine Sache muss noch erwähnen weil es so wichtig ist und bei Gelegenheit ausgeschlachtet werden muss. Ich bin gestern heim gekommen, hab mich nur kurz umgezogen und dann sind wir gleich nach Fürth zum Basketball geradelt und danach haben wir den Aufenthalt sogar noch bei den Sieben Schwaben um ein Abendessen extended! Also nichts mit heimkommen und hinlegen.

OpenCCU läuft!

Seit ziemlich genau 9 Jahren läuft bei uns jetzt Homematic und ich bin damit sehr zufrieden! Damals war es noch voll freaky einen Raspberry als CCU Alternative zu verwenden und daran ein Homematic-LAN-Gateway zu betreiben. FHEM hat auf dem Raspberry die Steuerung übernommen – Geek-Faktor sehr hoch! Noch cooler wurde die Geschichte, als der ganze Sums nach Docker umgezogen wurde und seit dem läuft das durch!

Irgendwann bin ich von FHEM auf ioBroker umgestiegen und habe FHEM nur noch als Homematic-Treiber eingebunden, damit die Homematic-Komponenten weiterbetrieben werden können. Jetzt möchte ich gerne ioBroker durch Home Assistant ersetzen, da ist die FHEM Integration schwieriger. Mittlerweile gibt es aber die Homematic-Zentrale unter den Namen „openCCU“ als Docker-Image – und die lässt sich mit Home Assistant verbinden!

Der Weg zum Glück schaut so aus:

  1. ein MACVLAN einrichten, damit der Docker-Container für openCCU eine eigene lokale IP-Adresse bekommt, das ist hier gut erklärt: https://www.renefuerst.eu/docker-netzwerk-einfach-erklaert-teil-3-host-und-macvlan/
  2. Die neue IP-Adresse in die Konfiguration von dem Docker-Image einbauen: https://github.com/OpenCCU/OpenCCU/wiki/Installation-Docker-OCI#using-docker-pull
  3. wenn der Container läuft, openCCU mit dem Homematic-Gateway verbinden, das sieht man im Bild oben
  4. dann alle Homematic Geräte neu mit openCCU verbinden
  5. und dann endlich openCCU mit Home Assistant verbinden

Was mir jetzt schon weiterhilft ist das MACVLAN Video von oben. Das ist eine spitzen Sache. Was mich voll nervt, ist dass alle Geräte neu verbunden werden müssen. Insgesamt ist die Aktion das IT-ischte was ich seit langen gemacht habe.

Ein fast klassisch fränkischer Frühschoppen

Der Frühschoppen ist eine tolle Sache, der klassisch sonntägliche Herrenfrühschoppen vor allem. Früher war es ja so, dass die Männer irgendwie die Zeit zwischen Kirche und dem Mittagessen überbrücken mussten und da hat man sich halt ins Wirtshaus gesetzt und 2 Bier getrunken. Daheim hat die Frau derweil einen guten Sonntagsbraten zubereitet und wollte nicht gestört werden.  Ein klassisches Match.

Wir hatten gestern so etwas ähnliches: Startzeit vorgegeben (trotz mit ohne Kirche), die Heimfahrt fix organisiert und dazwischen zwei Stunden Zeit, allerdings ohne die Aussicht auf einen guten Braten zuhause. Dafür haben wir den Bratenduft aus dem Wirtshaus mit ins Auto gebracht, quasi ein Gruß aus Küche, der von der Fahrerin auch anerkennend mit einem „Ihr stinkt, habt ihr neben der Fritteuse gesessen?“ angenommen wurde. Frühschoppen müssen wir öfter machen.