Montag, spitzen Konzerttag. Die Chefin und ich müssen ein Monsters of Liedermaching Trauma aufarbeiten. Die letzten beiden Male, als wir Karten hatten mussten wir das Konzert in letzter Minute sausen lassen, dieses Mal nicht! Der Hirsch war bierbankbestuhlt und wir saßen mitten drin. Wir haben die Monsters seit 2006 nicht mehr gesehen und wahrscheinlich auch keine neue Musik mehr gehört, aber das hat nix gemacht.
Anfangs gab es ein paar bekannte Lieder zum warm werden, dann folgte die Live-Aufnahme vom neuen Album und danach gab es dann wieder ältere Nummern. Witzigerweise muss man von denen gar nix kennen um Spaß zu haben, die funktionieren einfach. Top Kurzwocheneinstieg.
Plötzlich ging es dann ganz schnell: Am Samstag noch die Sockelleisten montiert und am Sonntag früh ein paar Regiearbeiten und dann: „Umzugsfertig“! Das Kind 2 musste mit mir den Schreibtisch aus dem Keller raus wuchten, dann habe ich das IT Gedönse in den Garten geschleppt und fertig ist der Lack. Das Ganze hat gerade noch Startup-Charme, aber die Netzwerkverbindung steht, die Klimaanlage läuft und ich kann arbeiten. Ein paar Todos gibt es noch:
Fensterbänke aus den Resten vom Fußboden bauen und montieren
Ein paar Silikonfugen an den Sockelleisten
Einen Strommesser besorgen, damit ich weiß wann und wie lange ich gearbeitet habe
Eine Lampe ins Fenster, damit die Chefin sieht ob ich gerade im Gartenhaus bin
Wahrscheinlich war das Fürther Stadttheater zu 66,6 % von Deutschlehrern besucht, da fühle ich mich wohl. Es ist die Sprachanalyse, die unsere Berufsstände verbindet. Nichts desto trotz hat mich diese Aufführung an meine intellektuellen Grenzen gebracht. Aber vielleicht war ich auch einfach nur müde, weil das Kind 1 und ich nachmittags beim Straßenlauf in Neuhaus mit gemacht haben. Egal, danach sind wir noch auf einem Absacker zu den Nachbarn. Da hat das Ying dann wieder zum Yang gefunden.
Kurzer Baustellenstop. Spidergawd im Hirsch. Da muss man hin. Wer da nicht hin geht, verpasst was. Aber was soll ich viel schreiben, was nicht auch schon die letzten Male (2024, 2023, 2019, 2017) geschrieben wurde. Spidergawd sind eine Macht, gute Alben, spitzen Show. Allerdings stellt sich die Frage warum sie zwei mittelmäßige Lieder in ihre Setlist gepackt haben. Naja, wird sich schon jemand was dabei gedacht haben.
Mittwoch wurden die Bretter und eine kleine Blechabdeckung an die Außenfassade montiert
Als nächstes sind die Fensterbretter und ein Abschlussbrett für den Fußboden im Türrahmen auf der Liste. Dann noch die Sockelleisten und ich bin bezugsbereit. Die Chefin sagt, dass auf das Außengerät von der Klimaanlage noch ein Deckel drauf muss. Macht Sinn weil der Hollerbusch viel Dreck macht. Kann man aber später machen.
Mein Plan ist den Schreibtisch aus dem Keller zu verwenden, weil ich gemerkt habe, dass ich recht selten im Stehen arbeite. Da würde der alte Schreibtisch reichen. Im neuen Büro könnte ich ja zur Not sogar einfach vor dem Schreibtisch stehen – was für eine dramatische Verbesserung. Wenn alles so läuft wie geplant, dann könnte Montag schon im #GartenhausEins arbeiten. Ambitioniert, aber machbar. Ich bin hot.
Der Mentor hat wieder eine krasse Performance am Start und zwar ein Live-Hörspiel. Ein Hörspiel ist ja eine Geschichte, die vorgelesen wird. Und bei einem Live-Hörspiel wird live auf der Bühne gelesen. Muss man auch erst mal drauf kommen. Aufgeführt wurde das Spektakel im Kunstkeller o27 und der Mentor und seine Truppe haben sich mächtig ins Zeug gelegt. Donnerwetter! Wer es auch mal erleben will am 23. April und 9. Mai 2026 ist noch Gelegenheit dazu. Es lohnt sich.
Am Samstag habe ich viel herum experimentiert und die Verbindung auf 185 Mbit/s gebracht. Den Wert verbuche ich jetzt mal als lokales Optimum, zufrieden bin ich damit aber noch nicht. In der Unterverteilung im Haus habe ich direkt an das Kabel, das in den Schuppen geht, eine Steckdose gelegt. Und im Gartenhaus habe ich auch eine Steckdose direkt an die Zuleitung gebaut. Der Speedtest von Google zeigt jetzt 51,2 Mbit/s im Gartenhaus am Laptop an, am Freitag waren es noch 12,1 Mbit/s. Das ist jedenfalls schon mal viel besser.
Viele Optimierungsmöglichkeiten habe ich nicht, man könnte das Signal vielleicht im Schuppen einspeisen, aber dazu brauche ich dort draußen erst mal ein LAN-Kabel. Schwierig. Jetzt warte ich aber mal ab und schaue ob es ausreicht. Diese Woche ist erst mal der Fußboden dran. #GartenhausEins
Jetzt, wo man es schön warm machen kann, will man sich natürlich auch im Gartenhaus aufhalten. Der Wohlfühlfaktor wird um ein vielfaches gesteigert wenn da hinten auch eine gute Netzwerkverbindung ist, deshalb hab ich mir FRITZ!Powerline Adapter organisiert. Diese Powerline Adapter übertragen das Netzwerksignal über die Stromleitung.
An einer Mehrfachsteckdose funktionierte das direkt mit 900 Mbit/s. Zwischen einer Mehrfachsteckdose nähe Unterverteilung im Haus und einer Steckdose nähe Unterverteilung im Gartenhaus schwankt die Verbindungsqualität zwischen 70 und 110 Mbit/s. Das ist erst mal ganz schön viel weniger. Andererseits habe ich auch nur eine 100 Mbit/s DSL Anschluss, so gesehen ist das gar nicht mal so schlecht. Mein innerer Monk sagt: Da muss man auf jeden Fall noch etwas optimieren! Und der Optimist in mir ist der Meinung, dass da noch was geht. Das trifft sich ja prima! #GartenhausEins
Ich schreibe diese Zeilen voller höchster Glückseligkeit! Gestern habe ich Außen- und Inneneinheit der Klimaanlage montiert und auch schon die Leitungen verlegt. Dann war Feierabend. Heute nach der Arbeit ging es weiter und der wirklich spannende Teil stand auf dem Programm nämlich das Zusammenschrauben der Leitungen und die Inbetriebnahme. Ich war sehr aufgeregt und dabei war es dann ganz leicht. Das Video ist wirklich gut.
Das Ding ist, wenn es nicht geklappt hätte, hätte man die Teile ja nicht einfach zurück schicken können, alles ist fest verbaut und das Kühlmittel ist in den Leitungen, aber scheinbar bin ich ein guter Monteur und die Technik ist robust genug für einen wie mich. Ich hatte etwas Angst, dass die Außeneinheit recht laut ist. Ist sie aber nicht. Die-Steuerung funktioniert via Fernbedienung oder über Tuya und deren Smart Live App, die kann man gut automatisieren.
Knapp 500 € hat die Klimaanlage gekostet und seit Dezember steht sie jetzt schon im Weg rum. Stand. Seit heute weiß ich, dass die Kohle gut investiert war und alles – Gott sei Dank – funktioniert. Ich bin sehr froh! Etappenziel erreicht! #GartenhausEins
[UPDATE] Weil ich gar so stolz bin, hier noch ein Bild wie das außen ausschaut. Heute Früh habe ich gleich mal vom Haus aus über die App das Heizen angestoßen und als ich in Gartenhaus kam war es wohlig warm. Wow. Wow, wow, wow!
Im #GartenhausEins sind die Malerarbeiten jetzt abgeschlossen, Farbeimer und Pinsel sind weg, genauso wie das ganze Zeug zum Schleifen und ich habe staubgesaugt. Der Raum schaut jetzt ganz anders aus. Der Kabelkanal für die Klimaanlagenleitungen ist montiert und das Loch nach außen ist fertig durchgebrochen. Außen habe ich ein paar Latten von der Verkleidung abgenommen um die Halterung für das Außenteil der Klimaanlage montieren zu können. Der Status ist jetzt „Klimaanlagenmontage-ready“. Das Montagevideo habe ich mittlerweile schon bestimmt 20 Mal gesehen und ich bin die einzelnen Schritte auch mindestens genau so oft nachts im Bett im Kopf durch gegangen. Ich bin erstaunlich aufgeregt.